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Ferring Österreich

Im Jahr 1977 übernimmt die Firma Sigmapharm den Vertrieb der Ferring-Präparate in Österreich. Ein Mann der ersten Stunde ist Herr Prof. Pichler als Unternehmer und Eigentümer von Sigmapharm, der gemeinsam mit ein paar Mitarbeitern das Ferring-Geschäft in Österreich nachhaltig aufbauen hilft und somit den Grundstein für den heutigen Erfolg von Ferring-Produkten in Österreich legt. Herr Prof. Pichler pflegt neben seinen Kontakten in Österreich auch persönliche Kontakte zur Gründerfamilie von Ferring – Herrn Dr. Paulsen senior. Bis heute arbeitet Ferring mit seinem nunmehrigen Distributionspartner Sigmapharm eng zusammen.

In den Jahren darauf folgen Produkte wie Salax® (Darmreinigung), Oxytocin® (Geburtseinleitung, Vorläufer vom heutigen Erfolgsprodukt Tractocile®) sowie Glycylpressin®, Lutrelef® und Klyx® Magnum.

1985 wird der erste Umsatzrekord mit 11,7 Mio. Schilling (0,85 Mio. Euro) erreicht.

1986 wird der erste eigene Aussendienst-Mitarbeiter nur für Ferring-Produkte eingestellt. Gleichzeitig wird Decapeptyl®-Depot (bei Prostata Ca+) eingeführt und ist über Klinikanforderungen erhältlich.
Pentasa® wird als vielversprechendes Medikament bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen international eingeführt.

1988 wird ein eigenständiges Ferring-Informationsbüro in Wien etabliert. Die erste Innendienstmitarbeiterin und ein zweiter Aussendienst-Mitarbeiter werden eingestellt.

1989 wird die Österreich-Niederlassung um eine Registrierungs-Abteilung erweitert.

1992 werden weitere Mitarbeiter im Aussendienst und Marketing aufgenommen, von denen heute noch einige im Unternehmen sind.

Im Sommer 1993 übersiedelt Ferring Österreich vom 20. in den 21. Wiener Gemeindebezirk (Floridsdorf) und die Organisation wird weiter ausgebaut.

Im Sommer 1996 folgt ein weiterer Umzug vom 21. in den 15. Wiener Gemeindebezirk (Rudolfsheim-Fünfhaus).

Nach der internationalen Einführung von Tractocile® (Frühgeburtlichkeit) im Jahr 2000 beginnt der sukzessive Ausbau des Geburtshilfebereiches, der durch die Einführung von Produkten wie Propess® sowie in weiterer Folge von Pabal® im Jahr 2007 weiter fortgesetzt wird.

Im Juli 2002 übersiedelt Ferring Österreich in den neu errichteten Vienna Twin Tower. Gleichzeitig wird die Osteuropazentrale von Ferring in Wien gegründet.

Der IVF-Bereich wird mit Menopur® weiter ausgebaut.

Im April 2009 wird Firmagon®, ein GnRH-Blocker bei Prostatakarzinom, eingeführt. 

Heute hat Ferring Österreich etwa 22 Mitarbeiter (davon 9 im Außendienst) und setzt ca. 9,5 Mio. Euro jährlich um.