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Ferring International

Die Ferring-Geschichte startete im Jahr 1950 mit dem Firmengründer Dr. Frederik Paulsen, der mit der Extraktion des Stress-Hormons ACTH (aus der Hypophyse von Schweinen) in einer 60 Quadratmeter Fabrik in Malmö (Schweden) begann. Im Jahr 1956 werden mit dem Wachstum von Ferring Firmen in Deutschland und Dänemark gegründet. Dr. Paulsen folgt dem Rat seiner Großmutter und leiht sich kein Geld für die weitere Expansion.

Ein Durchbruch gelang 1961 mit der Produktion von synthetischen Peptid-Hormonen als 1. Firma in der pharmazeutischen Industrie. 1975 wird Minirin® gelauncht, ein antidiuretisches Hormon. Minirin® wird bald das bedeutendste Produkt im Ferring-Portfolio und weltweiter Marktführer im Bereich Enuresis nocturna (kindliches Bettnässen).

1982 werden weitere Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Südostasien gegründet. Im Jahr 1986 erfolgt der Launch von Pentasa® für den Einsatz bei Morbus Crohn und Collitis ulcerosa. Ferring verstärkt damit seine Position im Bereich Gastroenterologie. 1988 wird der Sohn des Firmengründers, Frederik Paulsen CEO der Ferring-Gruppe.

1990 werden Niederlassungen in Osteuropa, Südamerika, Südafrika und im Mittleren Osten aufgebaut. Die Umsätze steigen weltweit im zweistelligen Prozentbereich pro Jahr.

Im Jahr 1997 stirbt der Firmengründer, Dr. Frederik Paulsen im Alter von 87 Jahren.

Ab 1999 wird das Ferring International Center (FIC) in Kopenhagen errichtet.

Der Launch von Tractocile®, einer Ferring-eigenen Substanz zur Behandlung der Frühgeburt sowie von Menopur® zum Einsatz in der IVF-Therapie bilden wichtige Meilensteine für den stark wachsenden Bereich der Gynäkologie.

Am 1. Jänner 2002 erfolgt die Eröffnung des Stammhauses (FIC) in Orestad, Kopenhagen. Das Gebäude ist eines der größten Bürogebäude in ganz Skandinavien.

Im Jahr 2005 kauft Ferring eine große Biotech-Firma (BTG) und hat neben neuen Substanzen auch Zugang zu rekombinanten Produktionstechnologien.

Mit Anfang 2006 beginnt die Übersiedlung in das neue Headquarter in St. Prex (bei Lausanne) in der Schweiz mit Blick auf den Genfer-See. In diesem neuen Stammhaus (FICSA) befinden sich neben allen operativen Abteilungen des Stammhauses auch ein Logistik und Produktionszentrum (SMP). Neben klassischen pharmazeutischen Produkten werden an diesem Standort auch verstärkt biotechnologische Produkte hergestellt.

2007 ist die Übersiedlung des Stammhauses nach St. Prex abgeschlossen, die weltweite Firmenzentrale befindet sich nun in St. Prex in der Schweiz. Research & Development (IPC) bleibt in Orestad, Kopenhagen.

Das Ferring Netzwerk umspannt derzeit 45 eigene Niederlassungen, mit Distributoren ist Ferring in 90 Ländern weltweit vertreten und das Ferring-Team umfaßt etwa 3000 Mitarbeiter weltweit.